Gastberichte

 

Hier stellen wir Berichte von befreundeten Teams und Gruppen ein!!

 

Frühjahrswaller


Tobias Siekmann berichtet von seinem erfolgreichem Saisonstart in der Heimat.

 

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Kurzberichte

 

 

Kalt erwischt

von Tobi Siekmann

 

Der Kälteeinbruch der Deuschland in der letzten Tagen nochmal in Winterstimmung versetzt hat, machte sich auch leider für uns in Spanien bemerkbar. So fielen die Tagestemperaturen von über 20 Grad auf unter 10 Grad und Sturmböhen gaben zwei Tage echt alles um uns diese Tour so gut es ging zu vermiesen. Am Mittwoch Abend war es nicht möglich die Spannmontagen zu kontrollieren oder neu auszubringen. Der Segre kühlte auf 10 Grad herunter und in fünf Nächten konnten wir zwei Fische bis 1,98 m fangen. Einen Aussteiger und einen Fehlbiss konnten wir noch verbuchen. Leider fehlte der richtig dicke Fisch um so mehr freu ich mich auf den Sommer um dann wieder an diesem heißen Flaster zu fischen. Wie heißt es so schön: Nach dem Trip ist vor dem Trip. Allen einen guten Start in die neue Saison.


Tobias Siekmann

 

 

 

Neue PB an Heimgewässer

von Andreas Müller

Wieder mal war ich mit 3 Freunden bei uns an einem Hausgewässer unterwegs um ein paar schöne Stunden in der Natur zu verbringen und das eine oder andere kühle Bier zu Köpfen. Das Gewässer wo ich wieder mal versuchte einen Waller ans Band zu bekommen war ein ca. 30Hektar großer See der von der Struktur wie eine Badewanne aufgebaut ist ohne wirkliche Highlights. Nach dem setzen der U-Posenmontagen begann wieder mal die Zeit des Wartens, aber in einer so geselligen Runde und ein paar Kisten Bier vergeht die Zeit ja wie im Flug. Sehr spät in der Nacht suchte ich meine Liege auf. Bis dahin keine Aktion an meinen neuen Taffi Stellruten die ich mir nach unserem Spanien Trip einfach zulegen musste! Gegen 4.30h weckten mich meine Freunde lautstark auf.
Biss! Schnell zum Rutenhalter und zweimal voll durchladen. Direkt bekam ich ein gutes Echo meines Gegners. Ein sehr starker Waller hatte mein Bait genommen. Mit zugedrehter Fin Nor Bremse kam die Aktion der Taffi Rute durch bis zum Rollenhalter. Nach 5 Minuten Vollgasdrills konnten wir meinen Fisch landen. Ein wirklich geiler Fisch und mit 197cm meine neue Personal Best und dass an meinem Heimgewässer. Was einen Ansitz. Diese Fische vergisst man nie in seinem Leben.

 

Andreas Müller

 

 

Den hast du dir wirklich verdient Andreas! Cooler Typ geiler Fisch ;-)

 

 

 

Neckar Waller Terrorsession

von Jan Keller

 

So habe ich unseren 3 Tage Trip im vorhinein tituliert. Das lange Wochenende sollte richtig genutzt werden, und so beschloss ich meiner alten Heimat einen Besuch abzustatten. Mein Freund Timo hatte im Vorraus einen neuen Spot ausfindig gemacht, der kaum bis gar nicht befischt wird. Zudem wies der Neckar an dieser Stelle viele schöne Kanten und eine Tiefe von bis zu 6m auf. Normalerweise beträgt die Tiefe ca 4m.

Wir trafen uns am Donnerstag Morgen um dann gemeinsam zu der neuen Stelle zu fahren. Da angekommen, hieß es erst mal Camp aufbauen, Boot aufpumpen und Köderfische fangen. Das Wetter war verheißungsvoll. Die Tage vorher hatte es tüchtig  geregnet und das Wasser war ordentlich eingetrübt. Dazu kam noch die schwül warme Luft.

Gegen 17 Uhr entschied ich mich die erste U-Posen Montage, bestückt mit einem Köfi, zu setzen. Timo fragte mich ungläubig, willst Du echt jetzt schon eine Montage setzen?? Na, klar! erwiderte ich. Heute geht was! Während Timo dann noch seine Stellen auslotete machte ich noch einen Scherz und rief rüber, das jetzt bestimmt einer anbeißt und ich Ihn dann schnell wieder
rüberpaddeln sehe. 10Min später rief ich nochmal rüber, das es heute gewaltig nach Fisch riecht. Kurz darauf bekam ich dann auch schon den ersten Biss. 30min nach dem Auslegen. Schnell zur Rute und angeschlagen. Der Fisch saß. Ich merkte aber schon recht schnell, dass der Fisch kein Riese ist. Die Messung an Land ergab dann auch genau 100cm. Das fing ja gut an. Also nix wie los und die restlichen Montagen ausbringen. Da wir auf der anderen Uferseite fischten, mussten wir wg der Schifffahrt zusätzlich absenken.


Gegen 21Uhr bekam Timo dann einen guten Biss, den Er mit einem kräftigen Anhieb konterte. Der Fisch saß! Beim Anhieb konnte man den großen Wasserschwall auf der anderen Seite gut sehen. Der heiße Tanz konnte losgehn. Timo setzte alles entgegen was er hatte. Doch noch war der Wiedersacher nicht gebändigt.  Im Gegenteil! Der Bollen war auf den Weg in die Büsche auf unserer Uferseite. Also gabs nur eine Entscheidung, ab ins Boot! Ich paddelte und Timo drillte auf meinem 2,70m langen Boot. Wir konnten den Fisch von den Büschen fernhalten, doch nun drohte er in Timos andere Montage zu schwimmen. Ich paddelte so  schnell ich konnte und wir konnten den Fisch von der Montage fernhalten. Zwischendurch legte der Bollen sich einfach immer wieder in die Fahrrinne um dann wieder eine rasante Flucht zu starten an derem Ende wir uns auf der anderen Neckarseite  wiederfanden.? Der hat bestimmt über 2 Meter,?fuhr es aus mir heraus! Nach ein paar immer kleiner werdenden Fluchten  konnten wir Ihn schließlich sehen und auch sicher landen. Das Maßband blieb letztendlich bei 1,83m stehen. Nach einem kurzen Fototermin durfte der Kämpfer wieder davon schwimmen. Unser erster Bootsdrill war geglückt und wir genossen darauf hin  erstmal ein Bier.

Dann hieß es wieder Montage rausfahren. Timo wählte wieder die selbe Stelle. Nachdem sein Sweatshirt völlig verschleimt und nass war und es dann doch recht kühl wurde im T-Shirt, ging Er ans Auto einen neuen Pulli holen. Kaum war er weg, biss es erneut an der gerade ausgefahrenen Rute. Kurzerhand nahm ich Seine Rute und der Fisch saß! Ich spürte heftigen Wiederstand und  übernahm den Drill. Ich brüllte ?Timo!? immer wieder! Das muss der doch hören. Es schallte immerhin durchs ganze Tal. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war das die Abreißleinen gar nicht gesprengt worden waren und so schätzte ich den Fisch  auf 1,60+. Schließlich kam Timo dann doch noch angelatscht und ich übergab die Rute. Die letzten Meter durfte er dann noch den Fisch drillen, wobei an der letzten Kante dann auch der Absenkstein abgerissen ist. Heraus kam ein 1,13m langer Waller, der auch nach kurzem Landgang wieder zurück durfte. Gegen 4 Uhr nachts bekam ich noch einen kurzen Biss, ich stand neben meiner Rute, aber darauf hin passierte 30min nix mehr, so dass ich mich wieder hinlegte um am nächsten Tag festzustellen, das da dann doch ein Köderfischdieb am Werke war. Das Köderfisch fangen erwies sich dann am Freitag als äußerst schwierig und es passierte auch nicht mehr viel. Gegen 23 Uhr musste Timo dann auch einpacken, da er am nä Morgen auf ein Hochzeit musste. So musste ich die letzte Nacht alleine fischen und auch mein Wunschalbtraum, nachts alleine vom Boot aus, einen großen Bollen zu drillen, erfüllte sich nicht und ich schlief
durch.


Am frühen Morgen bekam ich dann doch noch eine Attacke auf den Köderfisch, doch diese stammte nur von dem Kormoran, der über meiner Montage umher schwamm. Gegen 12 Uhr packte ich dann auch ein und muss sagen, dass es ein toller Trip war und es endlich mit einer Granate aus dem Neckar geklappt hat.

                                                    

                                                                                Jan Keller

                                    



 

Toller Trip Jan und Petri euch beiden!!