Eine Woche Intensivstation in der Wallerklinik

Am Samstag morgen, kamen Tobi und Ich nach 8 Stunden Fahrt der in Wallerklinik in Mantova an.


Der erste Eindruck vom Camp und den Seen war überweltigend. Nach einer herzlichen Begrüßung von Matze dem Betreiber der Wallerklinik und einem Begrüsungskaffee, wurde uns erstmal das Camp gezeigt. Von Duschen über Toiletten, Kochstelle und Aufenthaltsraum bis hin zu top ausgestatteten Leihbooten und Köderfischen war echt alles vorhanden.

 

Es war das erste mal das wir an den Seen von Matova fischen wollten, im ersten Moment wusste ich noch überhaupt nicht was auf uns zu kommen würde. Am Abend ging es dann mit Matze und Mika auf zum fischen. Matze zeigte uns eine interessante und relativ abgelegene Stelle. Die erste Nacht blieb allerdings leider ohne Aktion.

 

Am Tag darauf hieß es dann Driften gehen, was auch auf Anhieb Fisch brachte. In unserer ersten Drift,  konnten Tobi und ich gleich 2 Waller sicher landen. Gegen Nachmittag verschlechterte sich das Wetter. Ein Sturm und Gewitter zog auf und machte das fischen für ganze eineinhalb Tage aus Sicherheitsgründen unmöglich. Dafür verbrachten wir eine sehr schöne Zeit im Camp.


An Tag 4 besserte sich das Wetter und während ich mit Matze meine Freundin vom Flughafen in Verona abholte, konnte Tobi weitere 2 Fische beim Driften überleisten. Am Abend des 4. Tages hieß es Flachwasser fischen vom Boot aus. Also Montagen neu Binden, Stöcke stecken und los geht's. Matze lag Gold richtig, die Nacht brachte uns 5 Bisse, von denen wir 3 Verwerten konnten und schöne Fische bis 1,8m landeten. Leider verlor ich in dieser Nacht auch einen *Big Fish* im Drill.

 

Am Mittwoch gab es das Berühmte Indische essen in der Wallerklinik und wir schlugen uns ordentlich die Bäuche voll.  Die Nacht darauf, verbrachten wir an der selben Stelle und fingen 2 kleinere Waller.


An Tag 6 wechselten wir die Stelle und beschlossen unsere letzte Nacht mit Matze und Mika vor einem Hafen zu verbringen an dem Matze einen großen Schwarm Meeräschen gesehen hatte.
Leider blieben wir trotz 2er Fehlbissen ohne Fisch.

 

Am 7. Und damit vorletzten Tag gingen wir wieder Driften und meine Freundin konnte ihre ersten beiden Waller fangen. Die Zeit für unseren *Big Fish* wurde nun langsam knapp, also beschlossen wir in der letzten Nacht nochmal in den eher abgelegeneren Teil der Seen zu fahren. Nachdem wir uns für eine Stelle entschieden hatten und die Ruten scharf waren wollten wir Früh schlafen gehen um am nächsten Tag fit für die Heimreise zu sein. Aber Petrus hatte etwas anderes vor und um 24 Uhr ging die Unlimited Guiding krum. Tobi konnte einen schönen Waller landen. Nachdem wir die Rute wieder Scharf gemacht hatten gab es um 3Uhr den nächsten klasse Biss und ich konnte zum Abschluss unseres Urlaubs  auch noch einen guten Waller fangen.


Für Tobi und mich ist ganz klar, das es nicht unser letzter Aufenthalt in der Wallerklinik gewesen ist und auch wenn der Traumfisch ausgeblieben ist, wissen wir das die Seen rund um die Wallerklinik Super Potenzial haben.

 

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an Matze, der uns einen Einblick in sein Nähkästchen gewehrt hat.


Als Fazit kann ich nur sagen Matz Hat's.


Klasse Service!